Rab

Die Insel Rab hat ein gemütliches Mittelmeerklima mit warmen Sommern und milden Wintern, was den einheimischen ermöglicht, sich seit mehr als 120 Jahren das ganze Jahr mit Tourismus zu beschäftigen. Sieben Siedlungen befinden sich auf der Insel Rab: Lopar, Supetarska Draga, Kampor, Palit, Mundanije, Banjol i Barbat. Die bekannteste Sicht der Insel Rab sind die vier Glockenturme die zum Kennzeichen für die ganzen Insel geworden sind. Die größte und schönste ist die Maria-Himmelfahrt-Kathedrale, und ihr folgen die Glockenturme der folgenden Kirchen: St. Johannes der Täufer, St. Andreas und Hl. Justine. In der Sammlung sakraler Gegenstände in der Kathedrale von Rab wird der Reliquienschrein des Hl. Christopherus, des Schutzheiligen der Insel Rab aus dem 12. Jahrhundert aufbewahrt. Die Insel Rab hat eine lange Geschichte, und ihre Sammlungen sind voll mit wertvollen Kulturdenkmälern und Kunstgegenständen. Durch zahllose kulturelle und geschichtliche Ereignise, wie die „Fjera von Rab“ und „Krizevo“ wird die Erinnerung auf historische Ereignise geweckt.
Die Fjera von Rab findet im Sommer, zwischen dem 25. und 27. Juli statt. Der alte Stadtkern verwandelt sich in eine Bühne die von mehreren zehntausenden von Touristen besucht wird. In den alten Strassen und Marktplätzen der Statd wird das mittelalterliche Leben in ursprünglicher Tracht betrieben. Beim Ritterturnier wetteifern die Armbrustschützen um den Sieg.
LOPAR
Lopar ist bekannt als die Geburtstätte des Hl. Marinus, der ein erstklassiger Bildhauer war. Zu Beginn des 4. Jahrhunderts siedelte er an die gegenüberliegende Seite der Adria um, an die Apenninenhalbinsel, wo er den ältesten Staat der Welt gründete – die Republik San Marino.
Krizevo ist das Patronatsfest, dass auch zur weltlichen Tradition aller Inselbewohner geworden ist, wie auch der Touristen, die aktiv an diesem Jahrhunderte alten malerischen Umzug in Volkstracht teilnehmen. Seit dem 15. Jahrhundert findet es am letzten Aprilsonntag statt. Die Bewohner der Insel Rab, und somit auch die Bewohner von Lopar, haben einen Eid vor ihrem Heiland Jesus Christus abgelegt, der sie vor den Gefahren der damaligen Pestepidemie gerettet hat. Ein Gefolge von Menschen zieht durch die alten Wege bis zur Maria-Himmelsfahrt-Kathedrale der Stadt Rab, wo die Heilige Messe im Andenken an dieses uralte Eid gefeiert wird. Die Bewohner von Lopar schreiten den alten Weg über das Berg Fruga (auch als Weg des Premuzic bekannt) bis zum Hafengebiet, wo sie sich versammeln und zusammen zur Kathedrale gehen.
Am letzten Tag der Karnevalsveranstaltungen, dem Faschingsdienstag, tragen die Karnevalsteilnehmer aus Lopar ihre altertümliche Tracht mit Hut und Maske. Es werden alte Lieder aus Lopar gesungen, und die Teilnehmer ziehen um die Häuser. Die alten Tänze, „Tanac“ und „Pojka“, werden getanzt, von den einheimischen Luftklinger-Musikinstrument „Mih“ (das ähnlich wie ein Dudelsack klingt) begleitet. Die ganze Stadt beteiligt sich an diesem ungewöhnlichen Fest. Diese besondere Karnevalstradition fing vor mehr als 150 Jahren an, und wird ausschliesslich in Lopar auf der Insel Rab vorgeführt.
Die Votivkirche der Maria-Geburt-Kirche (unter dem Volke auch als die Kirche „U Gospoje“ genannt), die bereits im 14. Jahrhundert erwähnt wird, feiert ihr Fest am 8. September, und die Bewohner der ganzen Insel, zusammen mit den Touristen, pilgern zu der Maria-Geburt-Kirche um zu feiern.
Auf der Halbinsel von Lopar befinden sich um die zwanzig Sandstrände (z.B. Paradiestrand) umlegen von dem kristallklaren Meer in dem oft Delfine spielen. Lopar ist von mehreren Inselchen umgeben – Goli, Grgur, Lukovac i Školjić. Die ganze Insel Rab ist die baumreichste Insel der Adria. Sie ist mit Steineichen und Kiefern bewaldet, die gemütliche Schatten und Erfrischung im Sommer bieten. Die zahllosen Strände sind mit Blauen Fahnen ausgezeichnet, sowie auch mit bedeutenden kroatischen und EU-Auszeichnungen (Silberne Blume Europas, Blaues Segel…)